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Mit großen Schritten
Nicht mehr lange dauert es bis zum Beginn der Ernte 2020. Vermutlich Mitte September wird es soweit sein.
Das Wetter ist den Reben derzeit wohlgesonnen. Die kühleren Nächte haben die Reife zwar etwas verlangsamt, aber das sehen wir eher als Vorteil. Denn für die Aromatik der Beeren und den Säuregehalt sind starke Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperaturen förderlich. Insgesamt sieht es bisweilen sehr gut aus.
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Messerscharf
Zum zweiten und zugleich letzten Mal für dieses Jahr geht es den Reben ans Messer. Mit dem Laubschneider werden überstehende Triebe gekürzt und damit die Laubwände optimal in Form gebracht. Frisch frisiert geht es langsam, aber sicher in Richtung Herbst.
Ganz anders als in den älteren Weinbergen werden die Reben in unserer im April neu geplanzten Junganlage nicht zurückgeschnitten. Sie sollen noch bis weit in den September hinein weiter wachsen. Denn wärend die Triebe oberirdisch wachsen, bilden die jungen Reben unterirdisch Wurzeln aus. Sozusagen eine Vorbereitung für ihr späteres Leben. Denn in Zeiten immer trockener werdender Sommer sind feinverzweigte und tiefe Wurzeln immens wichtig.
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Halbe Sachen
Normalerweise machen wir keine halben Sachen, diese Woche aber schon. Um den Ertrag zu reduzieren und die Qualität der Trauben zu erhöhen, schneiden wir derzeit viele Trauben auf den Boden. Genauer gesagt werden alle Trauben in horizontaler Richtung halbiert. Die untere Hälfte landet auf dem Boden. Fühlt sich an wie eine vorzeitige Traubenlese und macht etwa genauso viel Arbeit.
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Farbenspiel und knackfrischer Rosé
So langsam kommt Farbe ins Spiel. Die ersten Beeren der roten Rebsorten beginnen sich zu färben.
Was passt dazu besser als ein Glas frischer Rosé aus 2019? Es ist an der Zeit, sich die Leichtigkeit ins Leben zurückzuholen. Wo Rosé eingeschenkt wird, geht das Herz auf und die Sonne nicht unter. So süffig, lecker und zum Reinspringen schön, und das sogar für Kenner. Everybodys Darling mit Anspruch und Niveau.
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Nach der Pflicht kommt die Kür
Die meisten Plichtaufgaben sind erledigt, jetzt kommt die Kür. Alle Weinberge stehen vollkommen gesund und gestriegelt da, die Trauben sind zumeist von lockerer Struktur und haben kleine Beeren. Eigentlich läuft alles nach Plan.
Trotz der verhältnismäßig kühlen Temperaturen ist die Vegetation weit fortgeschritten. Einziges Sorgenkind ist derzeit mal wieder die Wasserversorgung. So langsam werden die Reserven knapp und es scheint der dritte überdurchschnittlich trockene Sommer zu werden. Es bleibt also spannend, welche Überraschungen Petrus in den nächsten Wochen zu bieten hat.