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Lückenfüller
Der Frühling nähert sich mit großen Schritten. Jetzt ist die beste Zeit und die Bodenfeuchte optimal, um neue Reben zu pflanzen. Da wir im Winter einige alte, kranke Rebstöcke abgesägt haben, müssen die entstandenen Lücken nun mit neuen Reben gefüllt werden. Gut 50 Mal hieß es also gestern: Loch buddeln, neue Pfropfrebe einpflanzen und mit einer speziellen Schutzhülle versehen. Die Rebschutzhülle funktioniert übrigens wie ein Treibhaus, sie lässt die jungen Reben schneller wachsen und schützt zudem vor Wildverbiss.
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Schneiden und Biegen
Bei nahezu frühlingshaftem Wetter haben wir gestern den Rebschnitt beendet. Dabei wurden pro Rebstock ein bis zwei Fruchtruten belassen. Diese werden nun im Drahtrahmen zu einem Bogen geformt. Somit wird der Saftstrom und damit die Energie der Rebe gleichmäßig verteilt und das Wachstum begünstigt.
Beim Biegen ist Geschicklichkeit gefragt. Die Ruten werden per Hand vorsichtig nach unten gebogen und am Draht festgebunden. Damit können die späteren Triebe bestens im Raum verteilt dem Licht entgegenwachsen.
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Winter Wunderland
Etwas überraschend und zumindest für einen Tag verzaubert der Schnee das Moseltal und hüllt die Landschaft in ein weißes Kleid.
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Im Dienste der Kunst
Gestern noch im Weinberg, heute in eine weihnachtliche Rebkugel verwandelt. Inzwischen ist der gesamte Ort mit Rebkugeln und allerlei weihnachtlicher, leuchtender Deko geschmückt. Ernst macht nicht nur im Sommer Spaß.
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gelebte Nachhaltigkeit
Der Boden ist die Grundlage für die Qualität unserer Weine. Denn nur ein gesunder, fruchtbarer Boden gewährleistet eine optimale Nährstoffversorgung der Reben und damit beste Traubenqualität. Sowohl Bodenfruchtbarkeit als auch Biodiversität gilt es daher stets zu fördern. Ebenso sind uns die Steigerung der Nährstoff- und Wasserspeicherung und die Minimierung von Erosion besonders wichtig.
Um diese Ziele zu erreichen, haben wir gestern in allen Weinbergen Bodenproben entnommen. Die daraus in einem Fachlabor erstellte Analyse gibt Aufschluss über alle relevanten Nährstoffe und den Humusgehalt des Bodens. Zugleich ist es die Grundlage für unsere Bewirtschaftung in den nächsten Jahren. Sozusagen gelebte Nachhaltigkeit.