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Auf den Punkt
Kurz vor der nächsten Regenperiode haben wir Weißburgunder und einen Teil der Riesling-Trauben trockenen Fußes in den Keller gebracht. Bisher dürfen wir sehr zufrieden sein mit der Ernte 2022, denn Menge und Güte erfüllen die Erwartungen. Goldgelbe Trauben mit reifer Aromatik und milder Säure lassen harmonische Weine erwarten. Jetzt warten wir zunächst den Regen in den nächsten Tagen ab und dann geht die Weinlese weiter.
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Die Ruhe vor dem Sturm
Nachdem es inzwischen etwas geregnet hat, ist der Beginn der Ernte fast erreicht. Wir stehen also kurz davor, die Früchte unserer Arbeit einzubringen. Voraussichtlich am kommenden Wochenende geht es mit der Weinlese 2022 los, zunächst mit den Trauben für unseren Rosé. Weißburgunder und Riesling hingegen brauchen noch ein paar Tage länger bis zur vollen Reife.
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Erneut unter den Besten der Mosel
Da kommt Freude auf! Wie schon im vergangenen Jahr, haben es aktuell auch wieder zwei unserer 2021er Weine in die Bestenliste der Mosel geschafft: 2021 Weißburgunder & Riesling trocken.
Der Moselwein e.V. testete in Trier mit einer überregional besetzten Fachjury insgesamt mehr als 500 Weine aus dem gesamten Anbaugebiet.
https://www.weinland-mosel.de/de/aktuelles/show/spitzenqualitaet-aus-schwierigem-jahrÜberzeugen Sie sich selbst von der Qualität der beiden Weine und besuchen Sie unseren Online-Shop.
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Immer locker bleiben
Um den Ertrag zu reduzieren und die Qualität der Trauben zu erhöhen, schneiden wir derzeit viele Trauben auf den Boden. Alle Trauben werden per Handschere in horizontaler Richtung halbiert. Die untere Hälfte landet auf dem Boden. Dadurch werden die Trauben in ihrer Struktur lockerer und die Beeren können sich optimal weiterentwickeln. Es fühlt sich an wie eine vorzeitige Ernte und macht etwa genauso viel Arbeit.
Derweil forcieren die extremen Temperaturen die anhaltende Trockenheit. Wir hoffen weiterhin auf Regen, der die Situation entspannen würde.
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Beinahe nach Plan
Die Weinberge sehen derzeit vital und saftig grün aus. Die Trauben sind zumeist von lockerer Struktur und haben kleine Beeren. Eigentlich läuft alles nach Plan. Einziges Sorgenkind ist zusehends mal wieder die Wasserversorgung. So langsam werden die Reserven knapp und die nächste Hitzewelle steht kommende Woche ins Haus. Es dürfte es also mal wieder regnen.
Pünktlich zum Wochenende haben wir den Reben eine neue Frisur verpasst. Die Triebspitzen sind nun abgeschnitten und die Energie der Rebstöcke fließt jetzt primär in die Beeren. Diese haben sich inzwischen auch schon deutlich vergrößert.
Im Bereich unter den Rebstöcken haben wir noch einmal den Boden mit dem Scheibenpflug oberflächlich gelockert. Zusammen mit dem Entfernen der Triebspitzen ist dies das Maximale, was wir als Winzer zur Schonung der Wasservorräte im Boden tun können. Die weitere Entwicklung liegt jetzt in der Hand des Wettergotts.